Seit März diesen Jahres bin ich eisern dabei Sport zu treiben. Ich befinde mich in den Wechseljahren und wog 85 Kilo. Mit soviel Gewicht wollte ich nicht ins Alter gehen und fing an Sport zu treiben. Erst bin ich 75 Mintuen Fahrrad gefahren und habe dabei laut Display 1000 Kalorien verbraucht. Nachdem ich 10 Kilo weg hatte, stagnierte mein Gewicht eine Zeit lang und ich dachte, ich muss noch etwas mehr tun. Also bin ich angefangen morgens 45 Minuten zu joggen und gegen Mittag mache ich noch ein 45-minütiges Work-out-Programm wie Gymnastik auf neudeutsch jetzt heißt. Das mache ich jeden Tag. Mittlerweile wiege ich 15 Kilo weniger und fühle mich total fit. Wenn ich mit Bekannten rede, dann loben sie meine Disziplin. Ich selber finde es auch toll, dass ich das bis jetzt so eisern durchhalte, aber der Erfolg spornt mich ja auch immer wieder an. Und heute Morgen kam mir auf einmal der Gedanke, wieso ich diese eiserne Disziplin nicht auch in andere Bereiche meines Lebens übertrage. Ich mag es gerne ordentlich, warum putze ich also von nun an nicht regelmäßiger? Die Überwindung wird nicht viel anders sein, als beim Fahrrad. Erst überwinde ich den sogenannten inneren Schweinehund und hinterher bin ich froh, dass ich es wieder geschafft habe. So auch beim Putzen, ich überwinde meine Abneigung gegen Hausarbeit und hinterher freue ich mich am Anblick der sauberen Fenster oder des Bades, der Küche oder was auch immer.
Ich habe mir natürlich in meinem Tagebuch den ganzen Tag Gedanken darüber gemacht. Warum ich damit so meine Schwierigkeiten habe und wo diese Blockade herkommt usw. usf. Dabei bin ich auf mancherlei interessante Dinge gestoßen, die ich aber erst noch für mich behalten will.
Aber eines weiß ich. Ab morgen werde ich diese Disziplin auch in andere Bereiche meines Lebens übertragen.

2 Kommentare:
Grüss' Dich, Vera !
Ich hab Dich auf Schleichwegen wieder gefunden ;)
Hey, das hört sich gut an :))
Viele Grüsse
Ursel
Hallo Ursel,
willkommen zurück.
Das fühlt sich auch gut an.
Liebe Grüße
Vera
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